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«swisselectric research award 2007»

«swisselectric research award 2007»

Die Photovoltaik-Forscherin Sara Olibet erhält den ersten «swisselectric research award». Sie verwendet eine neue Technik zur Herstellung von Hochleistungs-Solarzellen, dank der die Nutzung von Sonnenenergie wirtschaftlicher wird.

Die von Sara Olibet hergestellten Solarzelle vereint die Vorteile von konventionellen kristallinen Silizium-Solarzellen und von Dünnschicht-Solarzellen. Die sogenannten amorph kristallinen Zellen benötigen zwei Drittel weniger Silizium als gebräuchliche kristalline Solarzellen und sind damit dünner und leichter. Ihr Wirkungsgrad ist dennoch höher: Sie wandeln ca. 18% statt nur ca. 15% des Sonnenlichts in Energie um. Und sie werden bei wesentlich niedrigeren Temperaturen und damit mit geringerem Energieaufwand hergestellt.

Die zur Zeit noch im Labor hergestellten Solarzellen haben das Potenzial, dass Sonnenenergie in Zukunft kostengünstiger und wettbewerbsfähiger genutzt werden kann. Als nächstes wird die Universität Neuchâtel nun grössere Zellen in einer halbindustriellen Plasmakammer produzieren. Für die Entwicklung der bahnbrechenden Technik erhält Sara Olibet den ersten «swisselectric research award». Der mit 25'000 Franken dotierte Preis wird jährlich an Persönlichkeiten vergeben, die wichtige weiterführende Erkenntnisse in der Elektrizitätsforschung gewinnen. Beurteilungskriterien sind die Wissenschaftlichkeit, die Qualität, die Originalität, die Anwendungsnähe, die Marktchancen und die Bedeutung für die Elektrizitätswirtschaft.

Sara Olibet ist 26 jährig und stammt aus Bern. Sie dissertiert seit zwei Jahren am Institut für Mikrotechnologie (IMT) der Universität Neuchâtel unter der Leitung von Prof. Dr. Christophe Ballif. Ihren «Master of Science» hat sie 2005 in Mikro- und Nanotechnologie ebenfalls an der Universität Neuchâtel abgeschlossen.