So ist der erste Eindruck von Fifa 20

Bis zum Release von Fifa 20 dauert es zwar noch, doch die ersten Informationen und Berichte mit der Testversion deuten auf einen coolen, neuen Aufleger. Ehe das Spiel im September auf den Markt kommt, schwappen Jahr für Jahr Meldungen über Neuerungen auf. Die ersten Eindrücke bestätigen, dass Fifa zumindest beim ersten Eindruck aus den zahlreichen Fehlern in Fifa 19 gelernt hat. Während es nach zahlreichen Patches doch recht einfach war, mit schnellern Spielern quasi durchzurennen, soll dies bei Fifa 20 anders sein. Welche Veränderungen und Unterschiede noch erkennbar sind, darum soll es in diesem Artikel ein wenig genauer gehen.

Der Unterschied zu Fifa 19 – mehr Realismus dank einer wichtigen Neuerung

Fußball wird auch in Fifa 20 gespielt, Fifa bleibt auch im neuen Ableger Fifa. Ein komplett neues Spiel wird es also nicht geben. Dennoch zeigt sich recht schnell, dass es einige Gameplay-Neuerungen gibt, die das Spiel deutlich realistischer wirken lassen. Unter anderem ist dafür die Gameplay-Neuerung „Authentischer Spielfluss“ zuständig. Dadurch verhalten sich die Spieler ruhiger, bleiben in der Formation und die Action entsteht in den 1 vs. 1 Situationen. Davon soll es bei Fifa 20 deutlich mehr geben. Die Konsequenz: Es wird weitaus seltener vorkommen, dass Spieler wie aktuell mit schnellen Spielern einfach durchrennen. Dadurch hat der Spielspaß enorm gelitten. Die ersten Eindrücke zeigen aber auch, dass die Neuerungen gut für Spieler ist, die gerne mit Skill arbeiten. Genauso berücksichtigt wurden Liebhaber des Passpiels. Mit ein wenig Übungen sind lange Passstaffeten in jedem Fall möglich.

Welche Änderungen gibt es sonst noch?

Fifa 20 soll davon geprägt sein, dass der Spielspaß wieder im Vordergrund steht. Dafür hat EA drei neue Mechaniken ins Spiel gebracht. Zum einen das Seitwärts-Dribbling. Dies scheint recht stark und wirkungsvoll zu sein. Mit dem richtigen Timing und der gewünschten Tastenkombination bewegen sich die Spieler in eine Richtung und ziehen dabei den Ball mit sich. Eine weitere Änderung ist das Abschwächen der KI-Verteidiger. Damit könnte es möglich sein, dass die Spieler noch stärker selbst für ihr Handeln verantwortlich sind und Fehler bestraft werden. Eher langweilig und wirkungslos waren in Fifa 19 die Standardsituationen. Gerade direkte Freistöße führten selten zum Torerfolg. Daher wurde das System überarbeitet und fortan soll es nun möglich sein, mit präzisem Zielen und dem richtigen Timing mehr Standardtore zu erzielen. Das gilt im übrigen auch für die Elfmeter, bei der dieselbe Mechanik zum Einsatz kommt.

Was gibt es sonst Neues?

Abgesehen von den Gameplay-Änderungen gibt es auch weitere Neuigkeiten. Allein der neue Modus Volta dürfte das Spiel beleben. Damit belebt EA in Fifa 20 den lange gewünschten Street-Modus und bietet Spielern die Gelegenheit, in verschiedenen Städten auf der Straße zu spielen. Aber auch Hallenmatches, 3 vs. 3, 4 vs. 4 und 5 versus 5 werden auf der Futsal-Ebene gespielt. Hinzu kommt: Spieler können sich eigene Outfits aussuchen, die Jubelposen variieren und auch die Frisuren können ganz nach Belieben angepasst werden. Fans von Karriere und Pro Clubs bekommen auch Neuerungen. Gerade der Karrieremodus ist veraltet, jahrelang wurde daran nichts gemacht und doch gehört er gerade unter leidenschaftlichen Fifa-Spielern zu den Highlights. An welchen Stellschrauben noch gedreht wird, das steht derzeit noch nicht fest. Es gibt jedoch viele interessante Neuerungen, die für ein abwechslungsreiches Fifa-Jahr sorgen dürften.

Fazit – Demo kommt am 12. September und erst dann ist ein wirklicher Eindruck für Casual-User möglich

Der Härtetest von Fifa steht noch aus. Fifa 20 wird im September erscheinen und bereits jetzt fiebern viele Spieler dem Release entgegen. Ob die genannten Änderungen das Spiel wirklich bereichern und in Ultimate für mehr Spielspaß sorgen, das bleibt erst einmal abzuwarten. Casual-Gamer sollten sich den 12. September merken. An diesem Tag erscheint die Demo und die Spieler haben die Möglichkeit, die neuen Gameplay-Änderungen kennen zu lernen.

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